Erfahre mehr über die Welt der Wesen der Nacht und ihre Bewohner

  • Was sind Vampire?
  • Woher kommen Vampire?
  • Können Vampire sterben?
  • Wie wird man selbst zum Vampir?

Diese und weitere Fragen werden dir im nachfolgenden beantwortet. Dabei werden natürlich auch Dinge verraten, die wichtig für die Bücher der Wesen der Nacht sind. Du solltest also nur dann weiter lesen, wenn du dich Bücher bereits kennst oder kein Problem damit hast, einige Geheimnisse bereits im Vorfeld zu lüften.


Wie sind Vampire entstanden?

„Am Anfang erschuf Gott Adam und Lilith aus dem Staub der Erde und blies ihnen den Lebensatem ein. Da sie beide auf gleiche Weise erschaffen worden waren, waren sie einander in jeder Hinsicht gleichgestellt. So weigerte sich Lilith, Adam unterwürfig zu sein und sie floh aus dem Paradies. Adam bat Gott darum, Lilith zurück zu holen und dieser sendete drei Boten aus. Doch Lilith weigerte sich weiterhin, mit einem Mann zusammenzuleben, der sie nicht als Gleichgestellte behandelte.

Daraufhin erschuf Gott Eva als zweite Frau Adams. Aus seiner Rippe gemacht, war Eva nicht mehr Adam gleichgestellt und ordnete sich ihm unter. Lilith dagegen wurde dazu verdammt, ein ewiges Leben in Trauer und Leid zu verbringen. Sie konnte keine Kinder mehr gebären und ihre Berührung (ihr Biss) töte fortan Menschen. Doch Lilith erkannte, dass ihr Blut die von ihr getöteten Menschen wiedererwecken und dadurch zu ihres gleichen machen konnte.“

So, oder so ähnlich, ist es überliefert. Damit ist Lilith die Mutter aller Vampire und ihr Name genießt in der Tradition der von ihr erschaffenen Geschöpfe ein hohes Ansehen. Da es Lilith jedoch eigentlich nicht gestattet war, Kinder zu haben, wurden ihre Nachfahren mit einem Fluch belegt. – Die Verbannung in die Dunkelheit und der ewige Durst nach frischem Blut.

Sind Vampire tot?

Tatsächlich sind Vampire medizinisch gesehen bereits tot – sie haben keinen Herzschlag, sie müssen nicht atmen und keine menschliche Nahrung zu sich nehmen. Damit sind Vampire grundsetzlich unsterblich – was tot ist kann nicht sterben. Nach menschlichen Maßstäben sind sie aber auch nicht am Leben, sie existieren einfach.
Vampire altern nicht, sie können keine Krankheiten bekommen und ihre Haut ist kalt und – vergleichsweise – bleich. Dennoch denken und reden sie. Sie haben Gefühle und Wünsche.

Warum trinken Vampire Blut?

Vampire brauchen das Blut der Lebenden. Wie bereits beschrieben, ist ein Vampir praktisch unsterblich. Dafür benötigt er jedoch Blut – am besten frisches menschliches Blut. Das Blut benötigt ein Vampir, um seine Existenz zu sichern. Tatsächlich könnte man sagen, Vampire sind Drogen-Junkies und ihre Droge heißt Blut. Viele Vampire verbringen die Ewigkeit ihrer Existenz einzig und allein mit der Suche nach dem nächsten „Schuss“. Der Geruch und erst Recht der Geschmack von frischem menschlichen Blut wirkt extrem berauschend auf Vampire und weckt ihren niedrigsten Instinkt – den Jagdinstinkt.
Vampire verbrauchen beständig das Blut, welches sie zu sich genommen haben. Der Körper der Vampire benötigt das Blut für die Aufrechterhaltung seiner untoten Existenz. Und je mehr Vampire von ihren besonderen Fähigkeiten Gebrauch machen, desto schneller verbraucht sich dieses Blut. Hat ein Vampir alles Blut aufgebraucht, verfällt er in eine Art Totenstarre. Er ist zwar noch bei Bewusstsein, kann sich jedoch nicht mehr bewegen – ein Geist gefangen in einem leblosen Körper. Das ist ein Zustand, den jeder Vampir zutiefst fürchtet. Um einen solchen Vampir „wiederzubeleben“ muss ihm von Außen frisches Blut zugeführt werden.

Muss es immer menschliches Blut sein?

Prinzipiell können Vampire ihre Existenz auch durch das Trinken von frischem tierischen Blut oder menschlichem Blutplasma sichern. Doch diese „Ersatzstoffe“ sorgen lediglich dafür, dass ein Vampir nicht sofort in eine Totenstarre verfällt. Der Durst nach frischem menschlichen Blut bleibt auch weiterhin bestehen.

Können Vampire vernichtet werden?

Vampire sind zwar unsterblich, können aber vernichtet werden. Das ist jedoch nicht so einfach. Die sicherste Methode, einen Vampir zu vernichten, ist ihn zu verbrennen. Vampire hassen und fürchten Feuer – und das aus gutem Grund. Einmal zu Asche verbrannt kann kein Vampir wiederauferstehen.
Die zweite bekannte Methode, einen Vampir zu vernichten, ist seinen Kopf vom Rumpf zu trennen. In dem Fall zerfällt der Vampir sofort zu Staub.

Eine einfache Kugel aus einer Pistole wird einen Vampir jedoch kaum aufhalten, höchstens verlangsamen. Jede Kugel verursacht eine Wunde, deren Heilung Blut verbraucht. Schießt man einem Vampir also die Kniescheiben weg, kann er nicht mehr laufen, bis er sie regeneriert hat. Durchtrennen die Kugeln Muskeln und Nerven, kann das einen Vampir lähmen, bis er den Schaden regeneriert hat. Verbraucht ein Vampir für diese Regeneration sein gesamtes Blut – oder hat er nicht genügend Blut – verfällt er in die oben beschriebene Totenstarre.

Etwas anders verhält es sich, wenn die Kugel aus purem Silber bestand. Silber gehört zu den wenigen bekannten Stoffen, die einem Vampir wirklich schaden können. Eine durch Silber verursachte Wunde benötigt Tage oder Wochen, um zu heilen – im Gegensatz zu Minuten oder Sekunden, die ein Vampir normalerweise dafür braucht. Darüber hinaus kostet es einem Vampir viel Kraft (und Blut) die Blutung einer durch Silber verursachten Verletztung zu stoppen.

Entgegen eines weit verbreiteten Glaubens kann ein in das Herz eines Vampirs gestoßener Holzpflock einen Vampir nicht vernichten. Stattdessen wird ein Vampir dadurch sofort gelähmt und sein Blut fließt aus der Wunde aus.

Auch wenn es also nicht einfach ist, einen Vampir zu vernichten, so ist es dennoch möglich, ihn zu verletzen, zu lähmen oder zu betäuben. Er fühlt Schmerzen genauso wie Menschen. Zwar kann ein Vampir fast jede Art von Schaden heilen – sogar abgetrennte Gliedmaßen können nachwachsen – doch all das kostet wertvolles Blut.

Ein einzelner unvorbereiteter Mensch stellt für einen Vampir daher dennoch kaum eine Bedrohung dar, doch ein ganzer Mob, der wütend auf einen Vampir los geht, kann ihn außer Gefecht setzen und ihn ausbluten lassen.

Die Sonne kann Vampire vernichten. Als Kinder der Nacht („Lilith“, im Hebräischen „Lilit“ wird auch mit „Nachtgespenst“ oder „Nachtschwalbe“ übersetzt) erzeugen Sonnenstrahlen schwere Verbrennungen bei Vampiren. Wird ein Vampir zu lange der Sonne ausgesetzt, verbrennt er zu Staub. Wichtig ist hierbei, dass es sich tatsächlich um die Sonne handeln muss. Der Versuch, einen Vampir mit UV-Strahlen zu grillen, würde ihm wohl allenfalls einen Lachanfall entlocken.

Knoblauch und Kreuze haben dagegen keine Wirkung auf Vampire. Der Geruch von Knoblauch kann allenfalls abstoßend auf den feinen Geruchssinn von Vampiren wirken. Heilige Symbole oder Weihwasser haben in der Regel auch keine Wirkung auf sie. Allerdings gibt es Erzählungen, wonach es Trägern solcher Symbole möglich war, der Macht von Vampiren zu widerstehen und ihnen Schaden zuzufügen, wenn ihr Glaube daran stark genug war. Inwieweit diese Erzählungen jedoch der Wahrheit entsprechen, ist noch nicht abschließend geklärt.

Wie wird man zu einem Vampir?

Ein Mensch, der von einem Vampir gebissen wird, wird nicht automatisch selbst zu einem Vampir. Tatsächlich wissen die meisten Menschen, die schon einmal von einem Vampir gebissen wurde, noch nicht einmal etwas davon. Der Biss eines Vampirs löst bei einem Menschen augenblicklich ein starkes Lustgefühl aus, dass sich zu einer Ekstase entwickeln kann. Viele Vampire trinken von einem Menschen nur so viel, wie sie zum Überleben brauchen. Anschließend lassen sie den Beweis verschwinden, indem sie mit ihrer Zunge über die Bisswunde lecken – was die offensichtlichen Spuren verschwinden lässt – und dem Menschen eine falsche Erinnerung geben.

Vampire können also Sex haben und diesen auch für beide Seiten zu einem unvergleichlichen Erlebnis werden lassen. Jedoch sind sie nicht in der Lage, Kinder zu gebären oder zu zeugen. In letzter Zeit sind allerdings Gerüchte aufgetaucht, die diesen Grundsatz in Frage stellen…

Um einen neuen Vampir zu erschaffen, muss ein Vampir das Blut eines Menschen vollständig aussaugen – wodurch der Mensch praktisch stirbt. Dann muss der Vampir – so lange der Körper des Toten noch warm ist – diesem Menschen eine kleine Menge seines eigenen vampirischen Blutes einflößen. Der Körper des Toten erwacht dann als Vampir.
Tatsächlich kann ein Vampir auch jeden anderen Menschen auf diese Weise „wiederbeleben“, so lange dessen Körper noch warm ist.
Das Aussehen des neu erschaffenen Vampirs bleibt in dem Zustand eingefroren, zu dem er bei der Erschaffung war. Er altert nicht mehr. Durch den Einsatz von Blut können dann Wunden geheilt und Finger- und Fußnägel oder Haare wachsen gelassen werden.

Woran erkennt man einen Vampir?

Die meiste Zeit über sehen Vampire wie normale Menschen aus, auch wenn ihre Haut deutlich blasser wirkt und kälter ist. Das alleine ist jedoch noch lange kein Beweis dafür, vor einem Vampir zu stehen. Die meisten Vampire Atmen und Zwinkern nicht. Ihr Herz ist tot, es gibt keinen Puls. Auch wenn sie in der Lage wären, ihrem Körper diese Illusion des Lebens zu geben, verzichten die meisten Vampire darauf.

Auf der Straße im Vorbeigehen oder auf der Tanzfläche in einem Club ist es für einen Menschen also nicht leicht, einen Vampir zu erkennen, wenn er nicht weiß, worauf er achten muss. Wendet ein Vampir jedoch eine seiner besonderen Fähigkeiten an, fahren seine Fangzähne aus und seine natürliche Augenfarbe verwandelt sich in ein leuchtendes Rot. Dann tritt der wahre Charakter des Vampirs unübersehrbar hervor.

Was macht Vampire so gefährlich?

Vampire sind Blut-Junkies. Und wie Junkies würden sie (fast) alles für den nächsten „Schuss“ tun. Der Anblick oder der Geruch von frischem Blut löst ein extrem starkes Verlangen in ihnen aus und nur den wenigsten Vampiren gelingt es, dem Drang zu trinken zu widerstehen. Und noch weniger Vampire sind in der Lage, eine Transformation (siehe „Woran erkennt man einen Vampir?“) im Angesicht von Blut zu unterdrücken.
Darüber hinaus haben Vampire die gleichen Gefühle und Gelüste, wie normale Menschen, doch um ein vielfaches gesteigert. Vielen Vampiren macht es einfach Spaß, ihre Macht und Überlegenheit gegenüber Menschen auszuleben.

Ein ganz entscheidender Faktor ist außerdem die Zeit. Neu erschaffene Vampire verhalten sich zunächst noch wie Menschen, klammern sich an ihre bekannten Wert- und Moralvorstellungen. Allmählich müssen sie dann jedoch erkennen, wie diese im Verlauf von Jahrzehnten und Jahrhunderten immer bedeutungsloser werden. Das Leben eines Menschen ist einfach so kurz und gering im Vergleich zu den Möglichkeiten, die sich einem Vampir bieten.

Wo findet man Vampire?

Überall, wo Menschen leben, existieren auch Vampire. Man findet sie in Clubs und Restaurants, auf der Straße und in Hinterhöfen. Sie wohnen in Villen, Häusern und manche von ihnen sogar in einer Gruft.

Vampire benötigen menschliches Blut, also wird man sie hauptsächlich in großen, bevölkerungsreichen Städten finden. Vereinzelt mag es zwar vorkommen, dass sich ein Vampir einsam in einen Wald zurückzieht und von den dort lebenden Tieren ernährt, doch das ist dann die viel zitierte Ausnahme von der Regel.

Was ist ein Dhampir?

Der Begriff „Dhampir“ entstammt den südosteuropäischen Mythen und bezeichnet einen Mischling aus Vampir und Mensch – oder einfach gesagt, einen Halb-Vampir. Ein Dhampir ist damit etwas, das faktisch eigentlich unmöglich ist. Eigentlich. Denn ist den letzten Jahren tauchten immer wieder Gerüchte auf, die von der Existenz solcher Mischwesen berichteten.

Doch wie kann das eigentlich Unmögliche überhaupt möglich werden?

Vampire existieren seit Anbeginn der Zeit, genauso wie die Menschen. Doch während Vampire in ihrer statischen Existenz gefangen sind, entwickeln sich Menschen weiter – auch Evolution genannt. Im Laufe der Jahrtausende hat es Veränderungen gegeben und die Natur hat Menschen hervor gebracht, die eine Besonderheit aufweisen. – Gewandelt in einen Vampir sind sie in der Lage, Kinder zu zeugen oder zu gebären.
Es ist bekannt, dass Vampire die Fähigkeit besitzen, biologische Prozesse durch den Einsatz von Blut in ihrem Körper auszulösen. Beispiele dafür sind das Wachstum von Haaren und Fingernägeln, ein Herzschlag oder die Atmung. Das erfordert Übung und verbraucht Blut. In jüngster Zeit wurde nun noch von weiteren biologischen Prozessen berichtet, die bei neu erschaffenen Vampiren aufgetreten sind. Konkret ging es dabei um männliche Vampire, die in der Lage waren, beim Sex einen echten Höhepunkt zu erleben, inklusive der Produktion von lebensfähigen Spermien, sowie von weiblichen Vampiren, die eine Empfängnis hatten. Allen Berichten gemein ist, dass die Vampire erst wenige Tage oder Wochen alt waren – ihr Körper sich also vermutlich noch an diese biologische Reaktion „erinnern“ konnte – und sie ihren Höhepunkt beim gleichzeitigen Trinken des Blutes von ihrem Partner hatten.

Was unterscheidet einen Dhampir von einem Vampir?

Wie bereits erwähnt, ist ein Dhampir ein Mischling aus Mensch und Vampir. Biologisch gesehen ist er zunächst absolut menschlich – er lebt, atmet, hat einen Herzschlag und muss sich ganz normal – wie jeder Mensch – ernähren. Auch kann er sich ganz normal in der Sonne bewegen (auch wenn er anfälliger für einen Sonnenbrand ist).

Nach der Geburt wächst ein Dhampir zunächst auf, wie ein ganz normaler Mensch. Während der Pubertät kommt es jedoch zu einer Veränderung in seinem Körper, die bis ins Alter von 18 bis 21 Jahren andauern kann. Der Dhampir beginnt einen irritierenden Durst nach Blut zu verspüren, dem er sich zunächst gar nicht selbst bewusst sein muss. Vielleicht hat er zunächst ein Verlangen nach etwas, dass er nicht beschreiben kann – bis er das erste Mal danach Blut sieht oder riecht. Ab diesem Moment hat Blut eine faszinierende Anziehungskraft auf ihn.
Das faszinierendste dürfte jedoch sein, dass der Dhampir beginnt, sein eigenes Vampirblut zu produzieren – oder besser gesagt, ein Teil seines menschlichen Blutes in Vampirblut umzuwandeln. Und dieses Blut verleiht ihm besondere Kräfte.

Einmal vollständig umgewandelt, altert eine Dhampir nicht mehr. Er hat die gleichen geschärften Sinne, wie normale Vampire und er kann sein Vampirblut einsetzen, um Wunden zu heilen oder schneller und stärker als jeder Mensch zu handeln. Allerdings kann ein Dhampir nicht den menschlichen Geist beeinflussen und muss – wie jeder Mensch – auch schlafen. Im Gegensatz zu einem Vampir ist ein Dhampir also „am Leben“.
Das Trinken von Menschenblut mag einen Dhampir zwar große Lust bereiten, seine Fähigkeiten werden dadurch jedoch nicht gesteigert – und er entwickelt auch keine Fangzähne. Anders sieht es beim Trinken von Vampirblut aus. Das Blut eines echten Vampirs kann einen Dhampir noch stärker und schneller machen und ihm auch zusätzliche Fähigkeiten verleihen. Ein Dhampir kann jedoch keine Vampire oder Dhampire hervorbringen. Aber hat man das über die Existenz der Dhampire an sich nicht auch gedacht?

Wie lebt man als Dhampir?

Ein Dhampir sitzt immer irgendwo zwischen den Stühlen. Zunächst einmal muss er mit seinen eigenen Veränderungen klar kommen. Das Stoppen des Alterungsprozesses mag zu Anfang noch wenig Beachtung finden – einige Menschen sehen auch mit 50 noch aus wie 20 – doch irgendwann lässt sich nicht mehr verheimlichen, dass etwas anders ist. Und dann?
Und da ist auch noch dieser Durst nach frischem Blut. Wie soll man das dem Freund oder der Freundin erklären? Und wie erklärt man es sich selbst?

Aus der Welt der Vampire darf man auch keine Hilfe erwarten. Einige wenige Vampire mögen in einem Dhampir zwar den nächsten Schritt in ihrer eigenen Evolution sehen, doch die meisten – vor allem die alten und mächtigen – Vampire werden einem Dhampir mit Angst und Abscheu begegnen. Denn ein Dhampir verkörpert etwas, dass sie selbst nie erreichen können – einen sich selbst am Leben erhaltenden Körper. Selbst der mächtigste Vampir braucht frisches Blut, um nicht in Starre zu verfallen. Ein Dhampir braucht das nicht. Selbst der mächtigste Vampir verbrennt im Angesicht der Sonne. Ein Dhampir braucht höchstens eine gute Sonnencreme und lässt sich schön braun brutzeln. – Ein Dhampir muss vernichtet werden, denn er stellt eine Gefahr für alles dar, was die Vampire in den letzten Jahrhunderten aufgebaut haben.

Was ist Das Schwert Gottes?

Gladius Dei – zu Deutsch „Das Schwert Gottes“ – ist ein geheimer Ritterorden unter der Protektion des Heiligen Stuhls. Sein Ziel ist die Ausrottung alles übernatürlichen Bösen, insbesondere der Vampire. Der Orden unterhält Logen in mehreren Städten, überall auf der Welt. Das Erkennungszeichen ist ein flammendes Schwert mit der Spitze nach unten, dass normalerweise als goldene Anstecknadel am Kragen getragen wird. Schaut man nicht genau hin, kann das Schwert auch leicht mit einem Kreuz verwechselt werden.
An der Spitze einer Loge steht der Prior (Vorsteher). Die Prioren einer Region (z.Bsp. Nordamerika) unterstehen einem Großprior, welcher wiederum direkt und ausschließlich dem Heiligen Stuhl verpflichtet ist. Unterhalb der Prioren stehen die Guardians (Wächter), welche die Anweisungen ihres Priors ausführen. Auch wenn die meisten Wächter ein Teil der Institution Kirche sind, sehen sie sich selbst doch als Krieger Gottes im Kampf gegen das Böse.